Grundlagen verstehen
Was die Soziale Marktwirtschaft im Kern ausmacht – als Ordnung, nicht als Kompromiss.
Ein interaktives Seminar über Grundlagen, Ethik, Geschichte, Unternehmertum, KI und den internationalen Systemwettbewerb.
Was die Soziale Marktwirtschaft im Kern ausmacht – als Ordnung, nicht als Kompromiss.
Warum diese Ordnung entstanden ist und wie sie sich in Krisen verändert hat.
Künstliche Intelligenz als konkreter Prüfstein für Wettbewerb, Arbeit und Haftung.
Eigene Urteilskraft entwickeln statt fertige Meinungen übernehmen.
Argumente prüfen, Zielkonflikte benennen und Positionen begründen.
Nicht Museum, sondern Betriebssystem: Die Soziale Marktwirtschaft lebt davon, dass jede Generation sie neu einstellt.
Unternehmerische Initiative, offene Märkte und freie Preisbildung als Motor der Wertschöpfung.
Wer Chancen nutzt, trägt auch Risiken. Freiheit ohne Haftung führt zu Machtmissbrauch.
Absicherung großer Lebensrisiken und reale Aufstiegschancen sichern Akzeptanz.
Verlässliche, allgemeine und transparente Regeln statt Einzelfallsteuerung.
Eine Wirtschaftsordnung, die freien Wettbewerb und private Initiative erlaubt, aber zugleich Regeln, soziale Sicherheit und faire Chancen sichert.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Der Staat bestimmt nicht, wer gewinnt. Er sorgt dafür, dass mehrere Anbieter fair konkurrieren können und niemand den Markt dauerhaft beherrscht.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Eigentum, Vertragsfreiheit und Wettbewerb als Voraussetzung für Innovation.
Teilhabe und Absicherung als Bedingung gesellschaftlicher Stabilität.
Befähigung statt dauerhafter Abhängigkeit.
Der Staat setzt Regeln und schützt Wettbewerb, statt Ergebnisse zu bestimmen.
Prinzipien bleiben, Instrumente werden an neue Realitäten angepasst.
Soziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialem Ausgleich.
↻ antippen für die AuflösungGenau darin liegt der Kern der Ordnung: freier Wettbewerb plus soziale Absicherung und faire Chancen.
Solidarität bedeutet, dass der Staat jede persönliche Verantwortung übernimmt.
↻ antippen für die AuflösungSolidarität ergänzt Eigenverantwortung, sie ersetzt sie nicht. Sie trägt Risiken, die Einzelne allein kaum stemmen können.
Subsidiarität bedeutet: Eine höhere Ebene greift erst ein, wenn die kleinere Einheit eine Aufgabe nicht selbst lösen kann.
↻ antippen für die AuflösungAufgaben werden möglichst nah bei den Menschen gelöst; übergeordnete Ebenen helfen erst bei Überforderung.
Die Soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich.
↻ antippen für die AuflösungWettbewerb erzeugt Leistung, der Ausgleich sichert Teilhabe und Akzeptanz.
Der Staat soll in der Sozialen Marktwirtschaft Preise und Produktionsmengen dauerhaft festlegen.
↻ antippen für die AuflösungDer Staat setzt den Rahmen, nicht die Preise. Dauerhafte Preissteuerung ist Merkmal der Planwirtschaft.
Haftung bedeutet: Wer entscheidet und profitiert, muss für Risiken und Folgen einstehen.
↻ antippen für die AuflösungOhne Haftung entsteht Verantwortungslosigkeit auf Kosten Dritter.
Ohne Ordnung setzt sich der Stärkste durch. Machtkonzentration verdrängt Vielfalt und Wettbewerb.
Der Gärtner schafft Bedingungen für vielfältiges Wachstum – er bestimmt nicht, welche Pflanze gewinnt.
Die Soziale Marktwirtschaft ist keine sich selbst überlassene Marktwirtschaft, sondern eine sozial gesteuerte. Der Markt ist wie eine Kulturpflanze, die gestaltet und gepflegt werden muss.
Freiheit und sozialer Ausgleich sind keine Gegensätze, sondern Bedingungen füreinander.
Märkte entstehen nicht naturwüchsig; sie werden durch Regeln und Institutionen geformt.
Pflege statt Kommandowirtschaft: allgemeine Regeln, Verhältnismäßigkeit, Wettbewerb.
Deutscher Ökonom und Soziologe. Er prägte den Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ und wollte Freiheit auf dem Markt mit sozialem Ausgleich verbinden.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Bild für einen Markt, der Freiheit braucht, aber auch Pflege: klare Regeln, Kartellkontrolle, Bildung und soziale Absicherung.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Menschen dürfen eigene Lebens- und Wirtschaftsentwürfe verfolgen.
Entscheidungen treffen und für ihre Folgen einstehen können.
Füreinander einstehen bei Risiken, die Einzelne kaum allein tragen.
Probleme dort lösen, wo sie entstehen – Hilfe erst bei Überforderung.
Die Soziale Marktwirtschaft rechnet mit handlungsfähigen Menschen – aber nicht mit identischen Startbedingungen.
Menschen stehen füreinander ein, besonders bei Risiken, die Einzelne allein kaum tragen können – etwa Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Pflege.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Aufgaben sollen möglichst dort gelöst werden, wo Menschen oder kleinere Gemeinschaften es selbst können. Der Staat hilft erst, wenn diese Ebene überfordert ist.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Menschen sollen Entscheidungen treffen und für deren Folgen einstehen können. Unterstützung soll befähigen, nicht dauerhaft abhängig machen.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Gerechtigkeit im Tausch: Leistung und Gegenleistung stehen in einem fairen Verhältnis.
Gerechtigkeit in der Verteilung von Gütern, Lasten und Chancen.
Klare, transparente und für alle gleich geltende Regeln des Verfahrens.
Bewertung nach den tatsächlichen Folgen einer Regel für Menschen und Gesellschaft.
Nicht alle müssen am Ende gleich viel haben. Aber Herkunft, Geld oder fehlender Zugang zu Bildung und Technik sollen niemanden von vornherein ausschließen.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Eine Entscheidung gilt als fair, wenn die Regeln vorher klar sind, transparent angewendet werden und für alle gleichermaßen gelten.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Hier zählt vor allem das Ergebnis: Eine Regel wird danach bewertet, welche Folgen sie für Menschen und Gesellschaft tatsächlich hat.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Griechischer Philosoph der Antike. Seine Unterscheidung verschiedener Formen von Gerechtigkeit prägt Debatten über fairen Tausch und faire Verteilung bis heute.
Quelle: Seminarunterlagen (Aristoteles, Nikomachische Ethik, Buch V)Maximaler Gesamtnutzen – mit dem Risiko, Minderheiten zu übergehen.
Effizienz ohne Aussage über Gerechtigkeit der Verteilung.
Kosten und Nutzen, die bei unbeteiligten Dritten landen.
Wer Gewinne erhält, trägt auch Risiken und Schäden.
Eine Entscheidung soll insgesamt möglichst viel Nutzen oder Wohlergehen erzeugen. Schwierigkeit: Kleine Gruppen können dabei benachteiligt werden.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Ein Zustand ist effizient, wenn niemand besser gestellt werden kann, ohne jemand anderen schlechterzustellen. Das sagt noch nicht, ob die Verteilung gerecht ist.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Folgen einer wirtschaftlichen Handlung treffen Menschen, die am Geschäft gar nicht beteiligt sind – etwa CO₂-Ausstoß, Lärm oder Datenmissbrauch.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Wer entscheidet und Gewinne erhält, soll auch für Risiken und Schäden einstehen. Verantwortung darf nicht einfach auf andere abgeschoben werden.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Wenn generative KI die wirtschaftliche Existenz vieler Grafiker bedroht, entsteht ein klassischer Zielkonflikt zwischen Gesamtnutzen, Eigentumsrechten und sozialem Übergang.
Gemessen am Abstand zum mittleren Einkommen – also ein Maß für Teilhabe, nicht für Existenznot.
Alleinerziehende, Menschen ohne Berufsabschluss, Langzeitarbeitslose, Teile der Rentnerschaft.
Digitalisierung und KI polarisieren Qualifikationen und Einkommen.
Wie bleiben Aufstieg und Teilhabe möglich, ohne Innovationsanreize zu zerstören?
Hinweis: Konkrete Schwellenwerte sollten vor dem Seminartermin mit aktuellen Destatis-Daten geprüft werden.
Progressive Einkommensteuer, Sozialversicherungen und Transfers korrigieren Marktergebnisse – meist ohne dass die Beteiligten es im Alltag bemerken.
Wer mehr leistet, soll auch mehr erhalten können.
Starke Schultern tragen mehr, Risiken werden geteilt.
Umverteilung wird nur akzeptiert, wenn sie als fair und wirksam erlebt wird.
Wenn Kapital und Algorithmen produktiver werden: Wie wird Wertschöpfung künftig verteilt?
Chancengerechtigkeit bedeutet, dass am Ende alle dasselbe Ergebnis haben müssen.
↻ antippen für die AuflösungChancengerechtigkeit zielt auf faire Startbedingungen und Zugänge, nicht auf Ergebnisgleichheit.
Ein externer Effekt entsteht, wenn Kosten oder Nutzen bei unbeteiligten Dritten landen.
↻ antippen für die AuflösungBeispiele: CO₂-Ausstoß, Lärm, Datenmissbrauch.
Soziale Kohäsion beschreibt den Zusammenhalt und das Vertrauen innerhalb einer Gesellschaft.
↻ antippen für die AuflösungOhne Vertrauen in Institutionen verliert eine Marktordnung ihre Legitimität.
Funktionsfähiges Preissystem, Privateigentum, Vertragsfreiheit, offene Märkte, Haftung, Konstanz der Wirtschaftspolitik.
Monopolkontrolle, Korrektur externer Effekte, Einkommenspolitik und Schutz vor anomalen Angebotsreaktionen.
Der Staat spielt nicht mit. Er sorgt dafür, dass das Spiel fair bleibt.
Die Grundidee: Der Markt soll frei arbeiten, aber innerhalb einer starken, verlässlichen Ordnung. Der Staat schützt Wettbewerb, statt einzelne Unternehmen zu steuern.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Deutscher Ökonom und Mitbegründer der Freiburger Schule. Er entwickelte zentrale Prinzipien einer Wettbewerbsordnung und warnte vor zu viel staatlicher wie privater Macht.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Währungsreform und Preisfreigabe beenden Bewirtschaftung und Schwarzmarktlogik.
Wettbewerb statt Lenkung: Der Staat setzt Regeln, der Markt koordiniert.
Wachstum sollte breite Teilhabe ermöglichen, nicht nur Spitzeneinkommen.
Die heutige Frage lautet: Wohlstand für alle im KI-Zeitalter – durch welche Regeln?
Erster Bundeswirtschaftsminister der Bundesrepublik und später Bundeskanzler. Er setzte zentrale Ideen der Sozialen Marktwirtschaft politisch um und verband sie mit „Wohlstand für alle“.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Ab 1967 gewinnt nachfrageorientierte Steuerung an Gewicht – mit gemischter Bilanz.
Inflation und Arbeitslosigkeit zugleich stellen bisherige Rezepte infrage.
Demografie, Strukturwandel und Kosten erzwingen Reformen.
Instrumente ändern sich, Prinzipien bleiben Prüfmaßstab.
Begrenzte Verschuldung schützt künftige Generationen und die Handlungsfähigkeit des Staates.
Infrastruktur, Bildung und Transformation brauchen langfristige Finanzierung.
Ausnahmen müssen eng, begründet und befristet sein, um glaubwürdig zu bleiben.
Werden konsumtive Ausgaben oder produktive Investitionen finanziert?
Arbeitsaufnahme und Qualifizierung als aktive Beiträge.
Schutz vor Existenzrisiken bei Arbeitslosigkeit und Krankheit.
Untergrenze gegen Lohndumping – mit Beschäftigungswirkungen im Blick.
Weiterbildung als zentrales Instrument im KI-Wandel.
Erwerbsarbeit soll sich gegenüber Transfers lohnen.
Technischer Fortschritt ist ordnungspolitisch grundsätzlich zu verbieten, wenn einzelne Berufe verschwinden.
↻ antippen für die AuflösungZiel ist Befähigung und Übergang, nicht Konservierung. Strukturwandel wird gestaltet, nicht verboten.
Chancengerechtigkeit heißt, dass alle am Ende genau dasselbe Einkommen erhalten.
↻ antippen für die AuflösungGleiche Chancen sind nicht gleiche Ergebnisse.
Weiterbildung kann ein Instrument sein, um Freiheit und sozialen Ausgleich im KI-Wandel zu verbinden.
↻ antippen für die AuflösungQualifizierung erhält Beschäftigungsfähigkeit und damit Eigenverantwortung.
Walter Eucken wollte sowohl staatliche Allmacht als auch private Monopolmacht begrenzen.
↻ antippen für die AuflösungBeide Machtformen gefährden die Wettbewerbsordnung.
Ludwig Erhard steht für die dauerhafte staatliche Kontrolle aller Preise.
↻ antippen für die AuflösungErhard steht für die Preisfreigabe 1948 und den Wettbewerb als Ordnungsprinzip.
Ordoliberalismus bedeutet: möglichst wenige Regeln, unabhängig von Marktmacht.
↻ antippen für die AuflösungOrdoliberalismus fordert eine starke, verlässliche Ordnung – gerade gegen Marktmacht.
Danach: USA versus Deutschland, KI-Regulierung, Mittelstand und das Policy-Lab.
Kapitalmärkte, flexible Verträge und schnelle Skalierung; hohe Dynamik, geringere Absicherung.
Langfristige Kooperation von Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften und Staat; Stabilität vor Tempo.
Der Zusammenhalt einer Gesellschaft: Menschen vertrauen einander und den Institutionen, fühlen sich zugehörig und akzeptieren gemeinsame Regeln.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Ein Wirtschaftssystem wie in den USA, in dem Preise, Kapitalmärkte und flexible Verträge besonders stark koordinieren.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Ein System wie in Deutschland, in dem Unternehmen, Staat, Gewerkschaften und Verbände stärker langfristig zusammenarbeiten.
Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung – Soziale Marktwirtschaft (www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft)Beeinflussen Einstellungsentscheidungen und Standortwahl.
Schützt Beschäftigte, wirkt aber auch auf Einstellungsbereitschaft.
Flexibilität kann Produktivität und Vereinbarkeit zugleich erhöhen.
Löhne und Wertschöpfung müssen zusammen gedacht werden.
Planbarkeit ist oft wichtiger als jede einzelne Kostengröße.
Plattform- und Infrastrukturmacht kann Märkte dauerhaft schließen.
Kognitive Routinen werden automatisiert, Qualifikationsprofile verschieben sich.
Wer haftet für Entscheidungen, die ein Modell vorbereitet hat?
Produktivitätsgewinne könnten sich stark auf Kapital konzentrieren.
Ohne Nachvollziehbarkeit erodiert die Akzeptanz der Ordnung.
Ein Prompt zur Fallstudie live eingeben und die Antwort gemeinsam auf Prinzipien, Lücken und blinde Flecken prüfen.
Vorbereiteter Screenshot einer Antwort. Gleiche Analyse, kein Risiko durch Verbindung oder Modellverhalten.
Wer kontrolliert Daten, Rechenleistung, Modelle und Zugänge?
Bleiben Marktzugang, Wechselmöglichkeiten und Wettbewerb erhalten?
Wer trägt Chancen, Risiken und Übergangskosten?
Welche Regel wirkt – und welche Nebenwirkung nehmen wir in Kauf?
Unklar, kleinteilig, bürokratisch – belastet Kleine stärker als Große und schützt Etablierte.
Klar, risikobasiert, technologieoffen und für alle Marktteilnehmer erfüllbar.
Bezahlbare, rechtssichere und interoperable KI-Werkzeuge.
Ohne Wissen im Team bleibt Technologie ungenutzt.
Verlässliche Regeln sind wichtiger als kurzfristige Förderprogramme.
KI kann Fachkräftemangel abfedern, wenn Prozesse angepasst werden.
Digitale Reife entscheidet zunehmend über Übergabefähigkeit.
Wenn KI nur Konzernen nutzt, verliert die Soziale Marktwirtschaft ihre Aufstiegslogik.
Haftung bedeutet: Wer Chancen und Gewinne erhält, muss grundsätzlich auch Risiken und Folgen tragen.
↻ antippen für die AuflösungDas Haftungsprinzip hält Freiheit und Verantwortung zusammen.
Eine Regel ist automatisch mittelstandsfreundlich, sobald sie für alle Unternehmen gleich formuliert ist.
↻ antippen für die AuflösungGleiche Pflichten belasten kleine Unternehmen relativ stärker. Erfüllbarkeit muss mitgedacht werden.
Offene Schnittstellen und Wechselmöglichkeiten können Wettbewerb in digitalen Märkten stärken.
↻ antippen für die AuflösungInteroperabilität und Portabilität senken Lock-in-Effekte.
Ein großes KI-Unternehmen ist allein wegen seiner Größe automatisch ein schädliches Monopol.
↻ antippen für die AuflösungEntscheidend ist Marktmachtmissbrauch, nicht Größe an sich.
KI-Regulierung kann Vertrauen und Innovation zugleich fördern, wenn sie klar und risikobasiert ist.
↻ antippen für die AuflösungVerlässliche Regeln senken Unsicherheit und ermöglichen Investitionen.
Für den Mittelstand sind nur die Anschaffungskosten einer KI relevant.
↻ antippen für die AuflösungKompetenz, Datenqualität, Prozessanpassung und Rechtsklarheit sind oft wichtiger als der Preis.
Deutschland verliert bei KI, weil es zu viel reguliert.
Europa gewinnt Vertrauen und Resilienz, weil es KI menschenzentriert ordnet.
Ein Policy-Lab ist eine Ideenwerkstatt für politische und wirtschaftliche Lösungen. In kurzer Zeit entsteht ein konkreter Vorschlag, der begründet, überprüfbar und ehrlich in seinen Zielkonflikten ist.
Erarbeitet für eure konkrete Fallstudie fünf politische oder wirtschaftliche Maßnahmen. Jede Maßnahme nennt: Ziel, Prinzip, Instrument und mögliche Nebenwirkung.
Ein marktbeherrschendes US-amerikanisches Tech-Unternehmen kontrolliert die führende generative KI-Infrastruktur. Europäische Anbieter und Mittelständler sind auf diese Modelle, Schnittstellen und Preise angewiesen.
Leitfrage: Wie bleibt Wettbewerb möglich, ohne Innovation zu blockieren?
Denkanstöße: Interoperabilität, Datenportabilität, Zugangsregeln, Missbrauchsaufsicht, Beschaffungspolitik, europäische Alternativen.
KI-Assistenten automatisieren kognitive Routinetätigkeiten in Verwaltung, Vertrieb und Sachbearbeitung. Ganze Einstiegspositionen verschwinden, während neue Rollen andere Qualifikationen verlangen.
Leitfrage: Wie sichern wir Übergänge, ohne Strukturwandel zu blockieren?
Optionen: Weiterbildungskonten, Qualifizierungsgeld, Kurzarbeit neu gedacht, betriebliche Mitbestimmung, Bildungsreform.
Streitfrage: Wer finanziert Qualifizierung – Staat, Unternehmen oder Individuum?
CO₂-Bepreisung belastet energieintensive Mittelständler, während KI-Rechenzentren den Strombedarf zusätzlich erhöhen. Standortverlagerung steht im Raum.
Leitfrage: Wie werden externe Effekte eingepreist, ohne Wertschöpfung zu verlieren?
Streitfrage: Ausnahmen und Kompensation – oder konsequenter Preis für alle?
Die Maßnahme lässt sich aus einem klaren Prinzip herleiten.
Umsetzbar für Verwaltung, Unternehmen und Betroffene.
Wer verliert – und wie wird der Übergang gestaltet?
Bleiben Anreize für Investitionen und neue Ideen erhalten?
Zielkonflikte und Nebenwirkungen werden offen benannt.
Eine gute Lösung benennt neben dem Ziel auch Zielkonflikte und mögliche Nebenwirkungen.
↻ antippen für die AuflösungEhrlichkeit über Nebenwirkungen ist ein Qualitätsmerkmal guter Ordnungspolitik.
Sozialer Ausgleich ersetzt Eigenverantwortung vollständig.
↻ antippen für die AuflösungAusgleich soll befähigen, nicht entmündigen.
Die Soziale Marktwirtschaft ist ein starres Modell, dessen Instrumente nie verändert werden dürfen.
↻ antippen für die AuflösungPrinzipien bleiben, Instrumente werden immer wieder neu justiert.
Werte und Regeln geben die Richtung vor.
Märkte und Akteure handeln im gesetzten Rahmen.
Macht, Externalitäten oder Ungleichheit laufen aus dem Ruder.
Die Ordnung wird nachjustiert – Prinzip bleibt, Instrument ändert sich.
Sie ist ein Rahmen, der immer wieder neu ausgelegt wird.
Freiheit, Verantwortung und Ausgleich müssen austariert bleiben.
KI, Daten und Plattformmacht brauchen zeitgemäße Regeln.
Ihr entscheidet mit, welche Regeln Bestand haben.
Welchen Wert der Sozialen Marktwirtschaft werde ich in meiner zukünftigen Rolle verteidigen – und wie?
KI entscheidet nicht, welche Gesellschaft wir werden.
Das entscheiden die Regeln, Werte und Menschen, die KI gestalten.
Marktmacht begrenzen, Zugänge offen halten.
Wer profitiert, trägt Risiko und Folgen.
Bildung, Zugang und Aufstieg realistisch ermöglichen.
Große Lebensrisiken solidarisch tragen.
Kosten dort tragen, wo sie entstehen.
Regeln setzen, nicht Gewinner bestimmen.
Ziele vorgeben, Wege offen lassen.
Entscheidungen bleiben zurechenbar.
Regeln müssen praktisch erfüllbar sein.
Prinzipien bewahren, Instrumente anpassen.
iPhone (Safari): Teilen-Symbol antippen → „Zum Home-Bildschirm“ → Namen bestätigen.
Android (Chrome): Menü (drei Punkte) → „Zum Startbildschirm hinzufügen“ → bestätigen.
Die Präsentation kann hier von den Teilnehmenden heruntergeladen werden.
PowerPoint herunterladenQuelle und weiterführende Materialien: www.kas.de/de/soziale-marktwirtschaft
Norbert Ackermann ist Unternehmer und beschäftigt sich mit Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Vertrieb, Mittelstand und Unternehmensnachfolge. In seinen Vorträgen verbindet er wirtschaftliche Grundlagen mit praktischen Erfahrungen aus Unternehmertum und Technologie.